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Weima erweitert Portfolio um Pressen zur wirtschaftlichen Entwässerung und Verdichtung

Nahtlose Integration in Produktionslinien

Puehler A, E, G Recycling and G Rework Serien

Zum Maschinenprogramm der Weima Group aus Ilsfeld gehören Einwellen- und Mehrwellen-Zerkleinerer, Granulatoren sowie Brikettierpressen. Durch die Eingliederung des Traditionsunternehmens Pühler aus Bergneustadt nun auch robuste Verpackungs- und Entwässerungspressen. Die bekannte Puehler-Verdichtungstechnik erhält ab sofort ein Update im Bereich der Lebensmittelindustrie und der Weima-Service vom Recyclingspezialisten Weima ist inklusive.

Egal ob leer und trocken, oder gefüllt und nass - Weima hat die passende Verpressungslösung für Produktions- und Verpackungsabfälle sowie Altetiketten. Nicht weiter nutzbare, meist noch gefüllte, Verpackungen wie Getränkedosen, PET-Flaschen oder Milchtüten bedürfen einer fachgerechten Trennung - schon allein aus Gründen der Volumenreduktion und wirtschaftlichen Entsorgung. Während sich Aluminium, Papier und Kunststoff vergleichsweise einfach recyceln lassen, bietet Weima aber auch Produkte für die weitere Nutzung entwässerter Flüssigkeiten an. Speziell für Rework-Anwendungen entwickelte Pressen eignen sich zum Beispiel zur Reintegration hochwertigen Produktionsausschusses aller Art. So ist beispielsweise entleerte Milch für die Käseherstellung nutzbar. Keine wertvollen Ressourcen sollen verschwendet werden.

3-in-1 und Industrie 4.0 ready

Häufig werden Ausschuss oder Fehlchargen teuer als Sondermüll entsorgt, weil der Inhalt sich noch in der Verpackung befindet. Dies ist weder umweltbewusst noch wirtschaftlich. Auch wenn bereits händisch entleert wird, bindet dies zusätzliches Personal, das einen hohen Anteil an manueller Arbeit verrichten muss. Mit Pressen der Puehler A, E und G Serien erhält man das Rundumsorglospaket. Gefüllte Behälter oder Gebinde sind vollautomatisch, per Förderband, Gabelstapler oder Hebe-Kipp-Vorrichtung, in die Maschine aufgebbar. Nach der Entleerung und Verdichtung der Verpackung zu kompakten Presslingen in nur einem Prozessschritt, sind Abfallströme stofflich voneinander getrennt und fachgerecht entsorgbar.

Jede ausgelieferte Puehler Presse wird individuell konfiguriert und schlüsselfertig als Plug-and-Play-Lösung an den Anwender übergeben. State-of-the-Art Datenschnittstellen garantieren eine nahtlose Integration in jede Produktionslinie, sodass die Maschine im vollautomatischen Betrieb gesteuert und überwacht werden kann. Ein weiterer Vorteil: Als Recyclingspezialist bietet Weima bei Bedarf auch vor- und nachgelagerte Systemlösungen an. Dazu gehören die Vorzerkleinerung, Granulierung, Brikettierung oder das Waschen mithilfe langjähriger Partner.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Mit hydraulischen Puehler Pressen sind alle gängigen Verpackungen und Behälter entwässer- und verdichtbar. Dazu gehören Weichverpackungen, Kunststofftüten, Dosen aus Weißblech oder Aluminium, mit Folie umwickelte Kartonage, Kunststoffbecher, Kunststoffflaschen und Lebensmittelmischabfälle. Aufgrund ihres vollständigen Aufbaus aus rostfreiem Edelstahl, werden sie nicht nur von Brauereien, Molkereien, Softdrinkherstellern und Abfüllbetrieben geschätzt, sondern auch von Betreibern von Biogasanlagen, Kunststoffverarbeitern und Lebensmittelherstellern. Darüber hinaus bietet Weima mit der Puehler A Serie eine vollautomatische und kostengünstige Verdichtungslösung für Altetiketten und Caps an. Die ausgepresste Lauge wird gesammelt und kann wieder in die Reinigungsmaschine zurückgeführt werden.

Insbesondere bei Rework-Anwendungen in der Lebensmittelproduktion ist die Vermeidung mikrobieller Kontaminationen von zentraler Bedeutung. Aus diesem Grund setzt Weima auf Hygienic Design, welches hygienekritische Vorgaben zur Lebensmittelsicherheit berücksichtigt. Dazu gehören Maschinenkörper aus Edelstahl, spezielle Schweißnähte gegen Verschmutzung und vor allem ein wartungsarmes, reinigungsgerechtes Gesamtkonzept. Puehler Maschinen lassen sich in das vollautomatische Reinigungssystem (CIP) einer Abfüllanlage integrieren. Hierbei werden in definierten Reinigungszyklen alle produktberührenden Flächen gereinigt. Außerdem werden bei Rework-Maschinen lebensmitteltaugliche Öle verwendet. Die Maschinen sind HACCP-konform und können problemlos in ein Hazard Analysis Critical Control Point (HACCP) Konzept integriert werden.