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Stabilisierungssystem: Tierisches Original trifft pflanzliche Alternative

Hybridprodukte sprechen zusätzliche Zielgruppen an

Planteneers mit Sitz in Ahrensburg entwickelt und produziert individuelle Systemlösungen für pflanzenbasierte Alternativen in den Bereichen Fleisch-, Wurst- und Fischwaren sowie Käse, Milchprodukte und Feinkost

„Hello Hybrids“ lautete bereits im vergangenen Jahr einer der Top Ten Trends von Innova Market Insights. Mit „Hello Hybrids“ lässt sich auch ein neues Produktsegment im Handel beschreiben: Fleisch- und Milchprodukte, die den tierischen Anteil deutlich reduzieren und trotzdem im wahrsten Sinne des Wortes auch „eingefleischte“ Konsumenten ansprechen. Verbraucher, die aufgrund von Klimaschutz, Tierwohl, Nachhaltigkeit oder auch gesundheitlichen Aspekten ihren Konsum an tierischen Produkten reduzieren möchten, dabei aber keinerlei Kompromisse hinsichtlich des Geschmacks und der Konsistenz eingehen wollen. Genau hier setzen die Kombinationen aus Tier- und Pflanzenproteinen an. Planteneers hat für dieses neue Segment Stabilisierungssysteme entwickelt, in denen die pflanzliche Komponente bereits enthalten ist. Fleischproduzenten und Molkereien können hiermit den tierischen Anteil in den Endprodukten ganz einfach um die Hälfte reduzieren. Sie profitieren somit vom plant-based Hype, ohne Fleisch bzw. Milch komplett aus der Rezeptur zu streichen.

Fleisch und Pflanze vereint

Mit den neuen Blends aus der „fiildMeat+“ Range will Planteneers die Lücke schließen zwischen Flexitariern und Fleischessern, die aus geschmacklichen Gründen bislang auf pflanzenbasierte Alternativen verzichten. „Der Fleischmarkt ist mit einer weltweiten Produktion von 333 Millionen Tonnen pro Jahr enorm groß. Würde man den Fleischanteil in Fertiggerichten und Fleischzubereitungen um die Hälfte reduzieren, hätte das einen großen Einfluss auf den Markt“, so Florian Bark, Produktmanager Planteneers. „Da die potenziellen Kunden dieser ‚halb+halb‘-Produkte vor allem Fleischesser sind, bietet diese Produktrange enormes Umsatzpotenzial.“

Ob Fertiggerichte mit Burger Patties und Nuggets oder Frischeprodukte wie Bratwurst und Hackfleisch - mit den pflanzenbasierten „fiildMeat+“ Compounds können Fleischproduzenten eine Vielzahl an Fleischzubereitungen herstellen. Dabei werden je nach Rezeptur proteinreiche Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen und geschmacklich passende Gemüsesorten verarbeitet. „Sofern es möglich ist, verzichten wir bei der Stabilisierung auf Zutaten mit E-Nummern - ebenso wie auf Aromen oder Geschmacksverstärker“, so Florian Bark. Die Komponenten für Geschmack und Farbe sind wie gewohnt voneinander getrennt, sodass hier eine große Anpassungsvielfalt für die Hersteller besteht. Die Stabilisierungssysteme bestehen aus Proteinen und anderen pflanzlichen Bestandteilen. Die Endprodukte lassen sich mit der gewohnten Technologie herstellen.

Plant-based Vorteile für Milchprodukte

Geschmack, Textur und Aussehen sind auch im Milchbereich die Vorteile der Hybridprodukte. Mit den Compounds aus der „fiildDairy+“ Reihe und normaler Kuhmilch können Molkereien Kombinationen herstellen, bei denen der Milchanteil um 50 Prozent reduziert und durch pflanzliche Komponenten ersetzt wird. Das Endprodukt ist beispielsweise ein Drink, der zur Hälfte aus Milch und zur anderen Hälfte aus einem Hafer-Drink besteht. „Bei der Entwicklung unserer ‚fiildDairy+‘ Reihe haben wir gezielt darauf geachtet, den Original-Geschmack der Milchprodukte zu erhalten“, berichtet Planteneers Produktmanagerin Katharina Schäfer. Die neuen Compounds bieten die Basis für Drinks, Pudding, fermentierte Milcherzeugnisse wie Joghurt sowie Käsezubereitungen. Katharina Schäfer ergänzt: „Die Endprodukte lassen sich natürlich zusätzlich mit Proteinen, Vitaminen oder Mineralstoffen anreichern. Auf diese Weise wird insbesondere der immer größer werdende Anteil an Konsumenten angesprochen, die gesundheitsbewusster leben möchten.“

Welches Potenzial die Kombinationen bieten, zeigt eine Umfrage im Rahmen einer internen Masterarbeit. Von den 2.000 Teilnehmern, vorwiegend Studierende, würde knapp die Hälfte zum Beispiel einen Drink auf Milch- und Pflanzenbasis probieren. Ein Drittel würde ihn sogar kaufen. Zudem wünschen sich 46 Prozent weitere Hybridprodukte im Milchbereich. Die Kombinationen bieten somit für Molkereien, aber auch für die Fleischindustrie, viele neue Möglichkeiten.